WLAN-Strahlung die unterschätzte Gefahr

Die WLAN-Strahlung ist die oft unterschätzte Strahlenquelle im Haus oder auch am Arbeitsplatz. Unter WLAN oder Wireless-Lan (Wireless Local Area Network) versteht man die digitale Funkübertragung des Internetnetzes auf den Computer. WLAN Verbindungen werden immer öfter genutzt. Dadurch werden die häufig hohen Kosten für die Verlegung von Internetkabeln eingespart.

Die von WLAN-Geräten benutzten Funkfrequenzen liegen um 2,4 GHz bzw. 5,4 GHz, also im Mikrowellenbereich. Neben dem Sicherheitsrisiko (erleichterter Zugriff auf das WLAN-Netz) kann die digital gepulste WLAN Strahlung unsere Gesundheit beeinflussen. Diese Erkenntnis scheint jetzt auch im Bewusstsein von einigen Journalisten und Politikern vorhanden zu sein. So schreibt der Bayerische Staatsanzeiger (Offizielles Organ der Bayerischen Staatsregierung) in der Ausgabe vom 03.09.2010 und vom 18.02.2011 dass die linkspolarisierten elektromagnetischen Felder  von Mobilfunk- und WLAN-Netzen die Gesundheit belasten können.

Die Benutzer der mit WLAN-Karten ausgestatteten Notebooks bzw. mit WLAN-Adaptern versehenen PC's befinden sich zwangsläufig in großer Nähe zur Sendeantenne und sind entsprechend hohen Immissionen ausgesetzt.

Mögliche Auswirkungen von WLAN auf Menschen

Schlechte Nachricht für alle Männer, die mit dem Laptop auf dem Schoss drahtlos im Internet surfen: WLAN kann die Spermien enorm schädigen.

01. Dezember 2011: Für Männer, die gerne mit dem Laptop auf dem Schoss arbeiten, ist dies keine gute Nachricht: Argentinische Wissenschaftler wollen herausgefunden haben, dass WLAN-Strahlung die Spermien schädigen kann. Daran schuld ist offenbar die elektromagnetische Strahlung, die vom drahtlosen Internet ausgeht, behaupten die Forscher.

Klares Ergebnis nach vier Stunden! Für die Studie untersuchten die Wissenschaftler die gesunden Spermien von 29 Männern. Die Spermien wurden vier Stunden lang unter einem Laptop platziert, der via WLAN mit dem Internet verbunden war und ständig Daten sendete und empfing. Zur Kontrolle wurde ein Teil der Sperma-Proben bei gleicher Temperatur - ohne Laptop und WLAN – beobachtet.
Vier Stunden nach Beginn der Untersuchung zeigte sich ein klares Ergebnis: Rund ein Viertel der Spermien, die dem WLAN ausgesetzt waren, schwamm nicht mehr umher. Neun Prozent der Spermien wies nach vier Stunden Bestrahlung gar DNA-Schäden auf. Bei den unbestrahlten Spermien waren es nur rund drei Prozent.

Starke Schädigungen: Grund für die starken Schädigungen ist laut den Wissenschaftlern die elektromagnetische Strahlung. "Unsere Daten legen nahe, dass die Nutzung eines Laptops, der kabellos mit dem Internet verbunden ist und nahe den männlichen Reproduktionsorganen platziert ist, die Qualität der menschlichen Spermien verschlechtern kann", schreiben die Forscher. Allerdings ist nach Angaben der Wissenschaftler nicht klar, ob alle Laptops mit WLAN diesen verheerenden Effekt auf Spermien haben.

Seit vielen Jahren ist es unter Wissenschaftlern umstritten, ob Laptops auf dem Schoss eine Gefahr für die Spermien sind. Bislang wurde für die Gefahr für die Spermien vor allem die Hitze der Laptops verantwortlich gemacht. Die argentinische Studie ist die erste dieser Art.

 

Wichtiger Hinweis

Die hier beschriebenen Wirkungen und Ergebnisse sind wissenschaftlich noch nicht belegt.